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Didaktische Analyse

Stundenthema:
Einführung von Redemittelstrukturen zur Bewältigung von eigenen Aussagen zum Thema "Schule"

2.1 Bedeutung des Themas/ der Stunde/ sachliche/ inhaltliche Analyse
Die Fähigkeit, eine eigene Meinung in der Zielsprache zu äußern, gehört mit zu den wesentlichsten Zielen des Fremdsprachenunterrichts. Für ein "statement" werden Redemittel für "delaying tactics", "opening your statement", "organizing your statement", "giving reasons and supporting your statement" sowie für "summing up" u.a. benötigt. Münden solche Aussagen in eine Diskussion, dann kommen noch Redemittel für "pros and cons" und "interrupting" hinzu.

2.2 Einordnung in den Lehrgang

Außerdem sollte noch aufgeführt werden, wie es weitergeht. In English G 4 werden folgende Redemittel eingeübt:
1. des Begründens einer Meinung in Unit 2, New York p.21
     z.B. Expressing your opinion: I think/believe/feel..; In my opinion..; I'm sure
            Agreeing with somebody: I'm sure / I think you're right.; I agree (with you).;
           That's true. Explaining and giving reasons: Let me explain..; Well, you see../
           That's  why.. First..second..
           Disagreeing with somebody: Sorry, I can't/don't agree (with you).;I'm not  sure if
           that's true../ I   don't think you can say that...
2. Redemittel für eine eigene Meinung formulieren und erläutern in Unit 4, p.46 in English G 5
          Technology in the  USA: Everybody    knows that today computers are used in
          many ..
3. eine persönliche Meinung äußern in Unit 2, Visiting a British school p.16
          Everything would be OK if...; I'd like... better if..; Without a bit of ... no one would
          do...That's what I think anyway.; We can't do without ....; What makes me mad is ...;
          What's the  point of doing...; In my opinion ... is a waste of time.;  It's always the ...
          who...;
2.3 Lehrplanbezug
          Der Lehrplan schreibt für Klasse 9 Redemittel zu den Redeabsichten "begründete
          Stellungnahme" (S. 38), "Meinungen darstellen und begründen", ""überzeugen", "Zweifel
          äußern" (S. 41) im Themenbereich "Alltag" vor. Das Gespräch über die Schule gibt die
          Möglichkeit , eigene Erfahrungen mitzuteilen.
2.4 Schwierigkeitsanalyse
          Redemittel: Eine große Anzahl von Redemitteln haben sich zu festen Fügungen verdichtet,
          so daß ihre Satzbaumuster häufig wiederkehren. Folgende Wendungen haben einen hohen
          Gebrauchswert:

1. Everybody knows that today...
2. Everything would be OK if...
3. I'd like... better if...
4. Without a bit of ... no one would do..
2.4.1 strukturell/ grammatisch
          Bei den Strukturen 2 + 3 kommen die Strukturen der "conditional clauses type II"
          zum Tragen. Diese Sätze wurden bereits in der Unit 1: Introduction and Revision
          wiederholt, so daß in dieser Stunde darauf zurückgegriffen werden kann. Die Struktur 4
          enthält zur Hälfte den "If-clause type II", zur Hälfte ersetzt durch ein Gerund nach
          Präposition.
2.4.2 lexikalisch/ semantisch
          In dem Text mit den Stellungnahmen im Lehrbuch (p.16) kommen folgende neuen Wörter
          vor:
          "pressure; whenever; discipline; to doodle; otherwise; to fall asleep; What's the
          point of; to do without; science / scientist; anyway."
          Wenn ich mich auf die 4 Wendungen aus der Schwierigkeitsanalyse 2.4 beschränke,
          bleiben nur "pressure, whenever, discipline" übrig, wobei ich "pressure" auch durch das
          mittlerweile allgemein verständliche Wort "stress" ersetzen kann. "discipline" bereitet nur
          in der Aussprache des "sc" Schwierigkeiten, wird aber allgemein verstanden, so daß nur
          noch "whenever" erklärt werden müßte. Da "whenever" sich aus den beiden freien
          Morphemen "when" und "ever" zusammensetzt, die den Schülern bekannt sein dürften,
        muß ich die Bedeutung nicht unbedingt vermitteln.
2.4.3 attitudinal/ landeskundlich (sprachimmanent)
           Der attitudinale Aspekt der Meinungsäußerungen ist der des Beklagens. In den
          Satzbaumustern, die in 2.4. angegeben wurden, wird die Verantwortung für die Aussage
          der Allgemeinheit übertragen, die auch als Authorität für die Glaubwürdigkeit
          herangezogen wird. Nur die Aussage 3 steht in der Verantwortlichkeit des Sprechers.
          Bei der Äußerung der Klagen sind folgende Phasen denkbar:
            1. Äußerung der Klage
            2. Begründung oder Beispiel
            3. Zustimmung oder Ablehnung mit Begründung oder Beispiel.
          Die Unterschiede zwischen einer Britischen und einer deutschen Schule sind hier nicht
          relevant.
2.4.4 phonologisch
          Die Sprecherhaltung, die ein "Sich-Beklagen" begleitet, wird bei den "if clauses type II"
          Redemitteln häufig durch einen "high dive" oder "high jump" in der Intonation unterstützt.
2.5 Auswahl des Stoffes
          Von den dargestellten Schwierigkeiten, wähle ich die Redemittel
           1. Everybody knows that today...
            2. Everything would be OK if...
            3. I'd like... better if...
            4. Without a bit of ... no one would do..
           aus, weil sie besonders leicht abwandelbar sind, um sich über die Schule zu beklagen.
          Außerdem wurden die "if-clauses type II" gerade eingeübt, so daß dadurch die
          Schwierigkeiten vermindert und der Wiederholungseffekt erhöht wird.
          Bei den Begründungen beschränke ich mich auf "because?", das den Schülern seit
          Klasse 7 geläufig ist.
          Bei den Zustimmungen greife ich auf die bereits bekannten Redemittel Die Schüler sollen mit Hilfe dreier Beispiele für ein Statement, das ein "Sich-Beklagen" mit Begründung oder Beispiel umfaßt, kennenlernen und darauf mit Zustimmung bzw. Ablehnung mit Beispiel oder Begründung sprachlich richtig reagieren.
Sie sollen die Kriterien (general - detailed statements) für die Auswahl der Redemittel ablesen können, um dann selbst ein solches Gespräch zu führen.


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