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R. Luca, M. Winschermann: Gestaltpädagogik — Die Entdeckung des Nicht-Machbaren, in¨Volker Buddrus (Hrsg.): Humanistische Pädagogik, eine Einführung in Ansätze integrativen und personenzentrierten Lehrens und Lernens,
Bad Heilbrunn Klinkhardt1995 S. 111

Die Rolle der Lehrperson

"Eine ... zusammenfassende Darstellung, wie wir sie hier versucht haben, nimmt leicht den Charakter eines didaktischen Modells an, das in der Praxis ja häufig enttäuscht, weil es eine Machbarkeit suggeriert, die es dann nicht einlösen kann. An der Rolle der Lehrperson in der Gestaltpädagogik läßt sich dieser Eindruck vielleicht etwas relativieren, denn grundsätzlich gilt: Wir können nicht machen, daß andere lernen; nicht vorher wissen, welchen persönlichen Zugang andere Teilnehme/-innen zum Thema haben, welches ihre besonderen Potentiale sind, ihre Widerstände, Handlungsimpulse etc. Ihren persönlichen Zugang finden, ihn ausdrücken, andere Zugänge aufnehmen, Informationen integrieren und damit den eigenen Horizont erweitern können nur die Lernenden selbst. Das heißt, daß die Planung nur vorläufig sein kann: Lehren ist nicht vorher machbar, sondern entsteht in seiner endgültigen Gestalt in der Gruppe. Diese zeitweilige Unsicherheit immer wieder einzugehen und sich von ihr innerlich nicht in die Zange nehmen zu lassen, ist für uns, die wir Lehren so ganz anders gelernt haben, immer wieder die größte Herausforderung. Was Lehrende können (und in der gestaltpädagogischen Ausbildung lernen sollen) ist:

Die Lehrperson ist diejenige, die das Klima schafft, in dem die Lernenden spüren, daß sie ihre eigene Energie einsetzen, um sich selbst in der Bezogenheit auf andere in ihrer Entwicklung zu unterstützen."

Paul Matzdorf: Das TZI-Haus. Zur praxisnahen Grundlegung eines pädagogischen Handlungssystems in: Ruth C. Cohn / Christina Terfurth: Lebendiges Lehren und Lernen: TZI macht Schule, Klett-Cotta, Stuttgart 21995, p. 378):

"Personalkompetenz - betr. Autonomie-Prinzip; Chairperson-Postulat "(ICH)
"Sozialkompetenz betr. die Koopereation, Solidarität, soziale Verantwortung" (WIR)
"Fachkompetenz - Kompetenz im Hinblick auf bereichs- und fachspezifische Inhalte und Methoden "(ES)
"Feldkompetenz betr. den engeren und weiteren Globe" (GLOBE)"

"Betonen wir das integrative Moment, so lassen sich die Bereichskompetenzen auch als Dimensionen der Leiterkompetenz definieren:
                                                                            Sozialkompetenz
                                                                            Fachkompetenz
Leiterkompetenz in den Dimensionen----  Personalkompetenz
                                                                            Feldkompetenz
 

---> Sub-roles


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